Fibromyalgie

Die Fybromyalgie ist ein komplexes Krankheitsbild, welches häufig erst nach Ausschluss anderer potenzieller Erkrankungen diagnostiziert werden kann. Typisch für dieses Krankheitsbild sind stets wiederkehrende oder anhaltende Gelenk- und Muskelschmerzen an unterschiedlichen Stellen des Körpers.

Neben den schmerzhaften Beschwerden treten oft weitere Begleiterscheinungen, wie Erschöpfung und Müdigkeit durch nicht erholsamen Schlaf oder Schwellungsgefühle, auf.

Ursachen und Therapieformen

Die konkreten Ursachen, die zu diesem komplexen Krankheitsbild führen, sind (noch) ungeklärt. Jedoch ist nach dem Stand der heutigen Wissenschaft eindeutig, dass es sich nicht um Entzündungen oder rheumatische Erkrankungen handelt. Sie kann auch nicht auf Störungen der Organe oder des Stoffwechsels zurückgeführt werden.

Wissenschaftler vermuten, dass es nicht an den Körperfunktionen selbst liegt (denn diese sind gesund), sondern an deren Zusammenarbeit untereinander. Die Verarbeitung von Stress und schmerzhaften Beschwerden im Körper des Erkrankten unterscheidet sich von der Bewältigung im Organismus eines gesunden Menschen.

Fybromyalgie ist nach dem Stand der heutigen Medizin unheilbar – jedoch liegen Therapiemöglichkeiten vor. Diese hängen wiederum von der Krankheitsentwicklung und der Ausprägung der Erkrankung ab. Regelmäßiges Ausdauertraining ist nachweislich als sinnvoll eingestuft worden und bezieht den Patienten oder die Patientin aktiv mit ein. Bei schweren Formen können aber auch weitere Behandlungsmöglichkeiten notwendig sein – beispielsweise Verhaltens- oder Entspannungstherapien.

Trotz der massiven Symptomatik finden keine physiologischen Schädigungen durch die Krankheit am Körper statt – Gelenke, Muskeln und Bänder verschleißen daher wie bei gesunden Menschen.

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