Thromboseerkrankungen

Jedes Jahr erleiden in Deutschland fast 600.000 Menschen eine tiefe Beinvenenthrombose und fast 200.000 Menschen eine Lungenembolie. Diese Erkrankungen führen nicht nur häufig zu erheblichen Folgeerscheinungen wie dem postthrombotischen Syndrom, sondern sind oftmals sogar lebensbedrohlich. Arterielle Thrombosen oder Infarkte führen zu schweren Durchblutungsstörungen in den betroffenen Körperteilen oder Organen und sind fast immer ein dramatisches Ereignis.

Häufig sind in diesen Fällen angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen die Ursache oder sind zumindest an der Entstehung der Erkrankung beteiligt. Heute lassen sich viele dieser Ursachen durch entsprechende Laboruntersuchungen – zum Teil auch genetischen Tests – nachweisen und es kann ein individuelles Risikoprofil für jeden Patienten erstellt werden.

Bei Neugeborenen und kleinen Kindern betreffen Thrombosen eher die Organe und das Gehirn. Nierenvenenthrombosen, Schlaganfälle und Sinusvenenthrombosen, aber auch Thrombosen der großen Hohlvene, der Pfortader oder der Mesenterialvenen kommen vor.

Mit den richtigen, auf den Patienten und seine Erkrankung abgestimmten Medikamenten, den so genannten Antikoagulanzien, lassen sich akute Thrombosen und Embolien gut behandeln und das Risiko eines erneuten Ereignisses erheblich vermindern.

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