SOGZ München: Neue Medikamente in der Rheumatologie

Neue Medikamente in der Rheumatologie
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Bessere Therapieoptionen bei ANCA-assoziierter Vaskulitis – SOGZ München informiert

MÜNCHEN. Bei der Behandlung der ANCA-assoziierten Vaskulitis, einer schweren rheumatischen Erkrankung, kommen zunehmend sogenannte Biologika zum Einsatz. Auch die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) greift diese Behandlungsoption und neue Behandlungsempfehlungen aus den USA auf. Aktualisierungen der europäischen und deutschen Leitlinien dazu befinden sich nach Angaben der DGRh auf Basis neuer Therapiestudienergebnisse in Vorbereitung. Darauf weist Dr. med. Nikolaos Andriopoulos, Facharzt für Rheumatologie am Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) München, hin.

Facharzt für Rheumatologie am SOGZ München: Neue Medikamente – weniger Glukokortikoide

Die ANCA-assoziierte Vaskulitis ist eine seltene, schwere Erkrankung, bei der fehlgebildete Antikörper die neutrophilen Granulozyten, also Abwehrzellen aktivieren, die zu Gefäßentzündungen und zu Schäden an den Gefäßsystemen in verschiedenen Organen wie z.B. der Niere führen können. In der Folge ist die Durchblutung lebenswichtiger Organe wie des Herzens, der Lungen, des Nerven-Systems oder des Magen-Darm-Trakts gefährdet. Unbehandelt kann ein Schub dieser Erkrankung innerhalb weniger Monate zum Tod führen. Behandelt wird die ANCA-assoziierte Vaskulitis heute vor allem mit dem Medikament Rituximab. Dabei handelt es sich um ein Biologikum, also einen genetisch erzeugten Antikörper, der B-Zellen zerstört und den Entzündungsprozess hemmt. „Durch die neuen Medikamente können wir heute in der Rheumatologie häufiger auf Glukokortikoide und Zytostatika verzichten“, beschreibt Dr. med. Nikolaos Andriopoulos. Auch der Austausch von Plasma ist nach Angabe des Facharztes für Rheumatologie heute nur noch in schweren Ausnahmefällen notwendig. Seit November 2021 steht zudem ein neu zugelassenes Biologikum zur Verfügung: Mepolizumab hemmt das Wachstum von speziellen Abwehrzellen, den eosinophilen Granulozyten, die bei der Eosinophilen Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA), einer Form der ANCA-assoziierte Vaskulitis, eine Rolle spielen.

Leitlinien werden derzeit überarbeitet, stellt Facharzt für Rheumatologie am SOGZ heraus

Wurden früher vor allem hochdosierte Glukokortikoide eingesetzt, um einen Krankheitsschub zu beenden, kann inzwischen eine niedrigere Dosierung zum Einsatz kommen. Zudem wurde nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Europa der Wirkstoff Avacopan zugelassen. Dieses Medikament hemmt die Aktivierung des Komplementsystems, das an einer ANCA-assoziierte Vaskulitis beteiligt ist. So lässt sich durch den Einsatz von Biologika die Glukokortikoid-Dosis senken. Zugleich kommt es dadurch zu weniger Nebenwirkungen der Therapie. Entsprechende Updates der deutschen Leitlinien zur Behandlung von Patienten mit ANCA-assoziierten Vaskulitis werden gerade erarbeitet“, stellt der Facharzt für Rheumatologie, Dr. med. Nikolaos Andriopoulos, heraus.

Endokrinologie in München: Hashimoto vs. Wochenbettdepression?

Hashimoto vs. Wochenbettdepression
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Depression nach der Geburt kann auch auf eine nachgeburtliche Hashimoto Thyreoiditis hinweisen.

MÜNCHEN. In verschiedenen Studien liegt die Prävalenz der Frauen, die nach der Geburt eine sogenannte Wochenbettdepression entwickeln, zwischen vier und 13 Prozent. Reizbarkeit und depressive Verstimmungen können die Symptome sein. Dr. med. Maria Koukou und Dr. Werner Stadtherr, Fachärzte für Endokrinologie am SOGZ München, weisen zudem darauf hin, dass die veränderte Stimmungslage der Frau auch ihre Ursache in einer Störung der Schilddrüsenfunktion haben kann. Sie wird als nachgeburtliche Hashimoto-Thyreoiditis bezeichnet. „Vor allem, wenn diese neu aufgetretenen Beschwerden und depressiven Verstimmungen bis zu einem Jahr nach der Entbindung anhalten, sollte ein Check der Schilddrüsenfunktion durchgeführt werden“, rät Dr. med. Koukou. Insbesondere Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft Probleme mit der Schilddrüse hatten, sollten sich einer solchen Untersuchung unterziehen.

Facharzt für Endokrinologie in München: Nachgeburtliche Hashimoto Thyreoiditis oft lange unerkannt

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine gut behandelbare Erkrankung. Es handelt sich dabei um eine autoimmun bedingte Unterfunktion der Schilddrüse. Etwa sieben Prozent aller Frauen erkranken nach der Geburt ihres Kindes an einer solchen Funktionsstörung. Wir machen im SOGZ München häufig die Erfahrung, dass es lange dauert, bis die Symptome richtig gedeutet werden. Oft kommen Frauen zu uns, die schon über einen längeren Zeitraum an Symptomen wie Erschöpfung, Reizbarkeit oder Schlaflosigkeit leiden, die vordergründig zunächst mit der Belastung durch die veränderte familiäre Situation einherzugehen scheint. Zudem verursacht die Erkrankung keine Schmerzen, sodass sie lange unentdeckt bleiben kann“, beschreibt Dr. med. Stadtherr die Situation.

Bei Wochenbettdepression die Schilddrüse untersuchen lassen, rät Facharzt für Endokrinologie

Die Ursache für die Entwicklung einer Hashimoto-Thyreoiditis nach der Geburt ist nicht vollständig geklärt. Sie kann sich bis zu 52 Wochen nach der Entbindung zeigen. Studien weisen darauf hin, dass besonders solche Frauen anfällig dafür sind, die schon vor der Schwangerschaft erhöhte TPO-Antikörper aufweisen. Dabei handelt es sich um Frauen mit einer Neigung zu Hashimoto, Morbus Basedow oder Diabetikerinnen. „Familiäre Belastung durch Schilddrüsenerkrankungen spielen ebenfalls eine Rolle. Wir plädieren dafür, dass sich Frauen mit Wochenbettdepression grundsätzlich einer Untersuchung auf eine Störung ihrer Schilddrüsenfunktion unterziehen sollten“, stellt Dr. med. Koukou heraus. Aus seiner Sicht ist es wichtig, bei Frauen in der Schwangerschaft und danach die Schilddrüse besser in den Blick zu nehmen. Medikamentös lässt sich Hashimoto-Thyreoiditis nach der Geburt rasch lindern.

SOGZ München: Kinderwunsch bei Faktor V-Leiden Mutation

unerfüllter Kinderwunsch untersuchen lassen - SOGZ
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Die Faktor V-Leiden Mutation kann den Kinderwunsch beeinflussen – Therapie im SOGZ München

MÜNCHEN. Medizinischen Studien zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten wiederholter klinischer Spontanaborte, also Fehlgeburten, und dem Vorliegen von Thrombophilien wie der Faktor V-Leiden Mutation. Aber auch wenn sich keine Schwangerschaft einstellt und ein unerfüllter Kinderwunsch vorliegt, kann eine Gerinnungsstörung die Ursache sein. „Es ist davon auszugehen, dass ungünstige Versorgungsverhältnisse der Uterusschleimhaut infolge von Mikrothrombosierungen bei der Faktor V-Leiden Mutation die Einnistung der Zygote im Endometrium erschweren. Häufig bemerken Frauen in einem solchen Fall trotz der Befruchtung keinen Eintritt einer Schwangerschaft. Wir sprechen dann von einem präklinischen Abort, der bei Frauen mit Thrombophilien gehäuft auftreten kann“, schildert Dr. med. Harald Krebs, Facharzt für Hämostaseologie am Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) München die Zusammenhänge.

Studie zeigt deutlichen Zusammenhang zwischen unerfülltem Kinderwunsch und Thrombophilie

So kam eine Studie(1) zu dem Ergebnis, dass sich die Faktor V-Leiden Mutation signifikant häufiger bei Patientinnen mit ein bis zwei und mehr als drei Aborten sowie bei unerfülltem Kinderwunsch zeigte. Besonders hoch war in dieser Untersuchung der Zusammenhang zwischen der Mutation und einem unerfüllten Kinderwunsch. Den Autoren der Studie zufolge zeigte nahezu jede vierte Patientin (22,7 Prozent) mit unerfülltem Kinderwunsch eine der klassischen thrombophilen Mutationen, eine hoch signifikante Häufung im Vergleich mit der durchschnittlichen Bevölkerung (p<0,01).

Mit Faktor V-Leiden schwanger werden: Beratung und Behandlung am SOGZ München

Frauen, die häufig Fehlgeburten erleiden, bei denen der Kinderwunsch unerfüllt bleibt oder die sich einer reproduktionsmedizinischen Behandlung unterziehen möchten, sollten sich bei einem Facharzt für Hämostaseologie vorstellen. Denn zeigen sich Auffälligkeiten im basalen Gerinnungsstatus, vor allem bei einer Verlängerung von Quick oder PTT, sollte die genaue Ursache in den Blick genommen werden. „Schwangerschaften und Faktor V-Leiden schließen sich nicht grundsätzlich aus. So kann unter bestimmten Voraussetzungen durch eine Heparingabe in prophylaktischer Dosierung oder mit ASS Implantationsversagen oder Aborten vorgebeugt werden. Am SOGZ nehmen wir unsere Patientinnen stets individuell in den Blick und prüfen im Einzelfall, welche Behandlung Sinn macht, um den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen“, stellt Dr. med. Harald Krebs heraus.

(1) Metzig, M., Austrup, F., Gödde, E. (2008): Thrombophile Mutationen bei Fertilitätsstörungen. In: Geburtshilfe I Frauenheilkunde 2008; 68 – PO2_2
DOI: 10.1055/s-2008-1075785.

Reisen mit Blutgerinnungsstörung – SOGZ München informiert

Informationen zu Reisen mit Blutgerinnungsstörung

Worauf sollten Menschen mit Blutgerinnungsstörung bei Reisen achten? Antworten vom SOGZ München

MÜNCHEN. Einfach den Koffer packen und rein in den Flieger – für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen ist das nicht ohne weiteres möglich. „Vielmehr braucht es eine intensive Vorbereitung und eine gute Vorsorge, wenn Patienten mit hämostaseologischen Erkrankungen auf Reisen gehen möchten. Liegt zum Beispiel eine Hämophilie oder eine von Willebrand-Erkrankung vor, gehören nicht nur die üblichen Reiseutensilien in den Koffer, sondern die notwendigen Medikamente und je nach Diagnose die passenden Faktorenkonzentrate“, schildert Dr. med. Harald Krebs, der am Sonnen Gesundheitszentrum München (SOGZ) als Facharzt für Hämostaseologie tätig ist. Er weist seine Patienten auf eine Broschüre der Deutschen Hämophiliegesellschaft hin, die sich umfangreich dem Thema Reisen und Reisevorbereitungen für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen befasst.

Wichtig bei Blutgerinnungsstörung: Vor Reiseantritt ein ausführliches Gespräch mit Facharzt führen

Worauf sollten Patienten mit Blutgerinnungsstörungen bei Auslandsreisen besonders achten? An erster Stelle steht zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Hämostaseologen. Arzt und Patient sollten in diesem Gespräch die mitzunehmende Menge an Faktorenkonzentraten festlegen, die aus einem durchschnittlichen Verbrauch und ausreichenden Reserven bestehen sollte. Wichtig sind zudem ein internationaler Arztbrief mit Hinweisen zur Notfallbehandlung sowie eine Zollbescheinigung, um die Faktorenkonzentrate unproblematisch einführen zu können. „Ratsam ist es außerdem, sich im Vorfeld über Adressen von Hämophiliezentren im Urlaubsland zu informieren. Vorab sollten Adressen und Telefonnummern auf Aktualität hin überprüft werden“, empfiehlt Dr. med. Krebs. Da bei Patienten mit Blutgerinnungsstörungen eine Behandlung im Urlaubsland nicht auszuschließen ist, gilt es im Vorfeld der Reise bei der Krankenkasse zu erfragen, welche Leistungen sie im Zielland übernimmt oder ob ein Abschluss einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung empfehlenswert ist. Faktorenpräparate gehören grundsätzlich ins Handgepäck, um sicherzustellen, dass durch Verzögerungen in der Gepäckabwicklung kein Versorgungsengpass entsteht.

Facharzt am SOGZ München: Reisen bei Blutgerinnungsstörung braucht sorgsame Vorbereitung

Bei einer Reise in tropische oder subtropische Länder muss darüber hinaus die Kühlung der Faktorenpräparate gewährleistet sein. „Wir Fachärzte raten davon ab, in Ländern mit geringem medizinischen Versorgungsstandard eine Therapie mit Faktorenkonzentraten aus landeseigener Produktion durchführen zu lassen, weil eine Virusinaktivierung der Präparate nicht verlässlich gewährleistet werden kann“, schildert Dr. med. Harald Krebs. Weiterführende Informationen zum Thema „Reisen mit Blutungskrankheiten“ gibt es auf der Internetseite der „Deutschen Hämophiliegesellschaft zur Bekämpfung von Blutungskrankheiten e. V.“. Dort finden sich auch Zollbescheinigungen zum Download und ein Link auf ein weltweites Verzeichnis von Hämophiliezentren und Hämophiliegesellschaften der World Federation of Hemophilia (WFH)

Was ist Hämophilie? Facharzt aus München informiert

Facharzt aus München informeirt über Hämophilie.

Fakten rund um die Hämophilie und ihre Therapie vom Facharzt für Hämostaseologie aus München

MÜNCHEN. Die Hämophilie ist eine angeborene Blutungsneigung, die im Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) in München behandelt wird. Sie gehört zu den schweren Erkrankungen dieser Art. Im Volksmund werden Patienten mit einer Hämophilie als „Bluter“ bezeichnet.

Fachärzte unterscheiden zwischen:

  • vererbter und erworbener Hämophilie,
  • verschiedenen Schweregraden der Hämophilie
  • und den beiden Hauptformen Hämophilie A sowie der Hämophilie B.

Deutschlandweit gibt es ungefähr 10.000 Menschen mit diesem Krankheitsbild. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt weltweit mehr als 400.000 Menschen, die an einer Hämophilie A leiden. Ursache bei der Hauptform A ist ein Mangel an Faktor VIII. Ein Mangel an Faktor IX dagegen ist der Hintergrund bei der Hämophilie B. Die Stärke der Erkrankung ist sehr individuell und unterscheidet sich je nach Schweregrad, schildert Dr. med. M.Sc. Harald Krebs vom SOGZ in München. Er skizziert die Behandlungsoptionen.

Facharzt aus München erklärt die Behandlung einer Hämophilie

Die Fachärzte für Hämostaseologie in München verfolgen bei der Hämophilie Therapie drei wesentliche Ziele. „Zum einen zielt die Therapie auf eine effektive Blutstillung. Zum anderen gilt es, die Folgen der Blutungen als auch Behinderungen zu vermeiden“, schildert Dr. Harald Krebs. Zudem geht es darum, die Lebensqualität der Patienten zu steigern. Damit sich die Blutgerinnung der Betroffenen normalisiert, ist das Ersetzen des fehlenden Gerinnungsfaktors durch Spenderblut eine denkbare Vorgehensweise. „Abhängig von der Behandlungsform orientiert sich die Verabreichung der Gerinnungsfaktoren am persönlichen Bedarf des Patienten oder kommt dauerhaft zur Vorsorge zur Anwendung“, schildert der Facharzt für Hämostaseologie. Am SOGZ lernen Patienten, sich unter Anweisung des Arztes sich kontrolliert zu Hause selbst zu behandeln.

„Ohne Therapie kann Hämophilie zu Notfällen führen“, betont Facharzt aus München

Bei unbehandelten Patienten mit Hämophilie besteht die Gefahr des Verblutens, außerdem das Risiko von durch Blutungen verursachten Schäden an Gelenken und Muskulatur. Die Beeinträchtigungen können dauerhaft sein. Kommt es immer wieder zu Einblutungen in Gelenke, können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen die Folge sein. Schlimmstenfalls stellen sich Gelenksdeformationen und Gelenksversteifungen ein. Durch Physiotherapie kann es bei bereits vorhandenen Beeinträchtigungen zu Verbesserung kommen. Künstliche Gelenke sind heute fester Bestandteil bei den Therapieansätzen der Hämophilie. In den meisten Fällen von Hämophilie gibt es erbliche Ursachen. Allerdings treten auch Neumutationen auf. Die Vererbung der Hämophilie geschieht über die Geschlechts-Chromosomen. Die Erkrankung ist an das X-Chromosom gebunden. Aus diesem Grund erkranken überwiegend Männer daran, Frauen dagegen eher sehr selten. Allerdings können Frauen die Erkrankung an männliche Nachkommen weitervererben.

Rheumatologe in München warnt: Vorsicht mit Opioiden

Vorsicht bei der Verwendung von Opioden bei Rheuma.

Welche Alternativen gibt es zu Opioiden bei entzündlichem Rheuma? Antworten aus München

MÜNCHEN. Dr. med. Nikolaos Andriopoulos, Rheumatologe am Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) in München mahnt bei der Verwendung von Opioiden z.B. bei entzündlichem Rheuma zur Zurückhaltung. Er verweist auf eine steigende Zahl von Menschen in Europa, die ihre Beschwerden mit Opioiden lindern wollen. Darüber informiert die europäische Rheumaliga „The European League Against Rheumatism“ (EULAR). Allein im spanischen Katalonien stieg die Nutzung von Opioiden im Zeitraum von 2007 bis 2016 von 15 auf 25 Prozent an. Die Zahlen stammen aus einer Auswertung von Daten von rund sechs Millionen Patienten. Dr. med. Andriopoulos vom SOGZ klärt über die Gefahren der Opioide und Alternativen auf.

Rheumatologe aus München: Opioide nur zeitlich begrenzt einsetzen

Der Rheumatologe aus München empfiehlt die Einnahme von Opioiden für höchstens vier bis zwölf Wochen. Sie können beispielsweise zur Behandlung von chronischen Arthrose-Schmerzen zum Einsatz kommen. „Anschließend aber sollten Patienten die Einnahme beenden“, rät Dr. med. Andriopoulos. Denn Opioide weisen nicht selten starke Nebenwirkungen auf. Es besteht nach Einschätzung des Rheumatologen eine hohe Suchtgefahr. Das Medikament wirkt zentralnervös. Es kann zu stimmungsaufhellenden Wirkungen kommen. „Der psychische Entzug kann für Patienten sehr schwer sein“, ergänzt der Facharzt aus München.

Einsatz von Opioiden: Rheumatologe aus München zeigt Alternativen auf

Wenn Opioide wie verordnet und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, können sie eine Hilfe sein, betont der Rheumatologe am SOGZ in München. Durch eine sachgemäße und ärztlich begleitete Anwendung lässt sich das Suchtrisiko kontrollieren. Aus diesem Grund will der Münchner Facharzt das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang schärfen. Denn: Die Linderung chronischer Schmerzen sollte nicht einseitig mit Opioiden erfolgen. „Vielmehr sollten diese Medikamente nur einer der Ansätze einer Therapie darstellen“, erklärt Dr. Andriopoulos. Eine Mitbehandlung durch Psychologen und Physiotherapeuten gilt als wichtiger Bausteine einer ganzheitlichen Behandlung. Zeigen Opioide keine Wirkung oder lässt sie schnell nach, sollten Patienten deren Einsatz zügig beenden.

Patienten aus München: Thrombose – Gefahr nicht unterschätzen

Vorsorge und Behandlung von Thrombose

Fachärzte am SOGZ München warnen vor Zurückhaltung bei Arztbesuchen

MÜNCHEN. Die Ärzte am Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) in München halten ihre Patienten dazu an, das Risiko einer Erkrankung an Thrombose nicht zu unterschätzen. Liegt eine Thromboseneigung vor, gibt es ein Ungleichgewicht zwischen gerinnungsfördernden und -hemmenden Faktoren im Blut. Die Folge kann eine sogenannte Übergerinnbarkeit des Blutes sein. Jährlich erkranken deutschlandweit etwa 600.000 Menschen an einer tiefen Beinvenenthrombose. Das kann weitere gesundheitliche Folgen haben. Auch arterielle Thrombosen sind ein hohes Gesundheitsrisiko. Körperteilen und Organen mangelt es in der Folge plötzlich an ausreichender Blutversorgung. Warum gilt es, Patienten mit erhöhtem Thromboserisiko regelmäßig zu behandeln? Und wieso ist gerade für diese Patientengruppe Zurückhaltung beim Arztbesuch gefährlich?

SOGZ München: Vorsorge und Behandlung bei Thrombose wichtig

Die Fachärzte am SOGZ bieten spezielle Laboruntersuchungen mit Blick auf Thrombose an. Sie wissen um die Lebensgefahr, die von einer Thrombose bzw. einer Embolie für Patienten ausgehen kann. Dr. med. Michael Schleef beschreibt die Folgen: „Die Verstopfung wichtiger Arterien verringert die Sauerstoffversorgung des angehörigen Organs. Auch in bestimmte Körperteile kann so zu wenig Blut gelangen. Es komm unter anderem zu starken Schmerzen. Unbehandelte Thrombosen können eine lebensbedrohliche Lungenembolie oder einen Herzinfarkt sowie Schlaganfall auslösen.“

Schwangere sind besonders gefährdet. Fehlgeburten stehen immer wieder auch in Verbindung mit Gerinnungsstörungen. Während der Schwangerschaft steigt das Risiko einer Erkrankung an Thrombose. In der modernen Medizin lassen sich Ursachen von Thrombosen mit Hilfe von Laboruntersuchungen nachweisen. Hierdurch kann der Arzt das persönliche Risiko eines Patienten individuell einschätzen. „Menschen, die z.B. aus Angst vor einer Infektion mit Corona Virus bei Beschwerden zu spät zum Arzt gehen, gefährden sich selbst in hohem Maß. Eine Corona Pause gibt es bei dem Risiko einer Thrombose nicht“, betont Dr. med. M.Sc. Harald Krebs vom SOGZ in München.

Patienten aus München können Risikofaktoren für Thrombosen senken

Das SOGZ München rät Patienten dazu, Risikofaktoren für Thrombosen aktiv zu vermeiden. Das Auftreten der Krankheit begünstigen unter anderem:

  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Diabetes
  • Vorhofflimmern
  • Alkohol
  • Rauchen
  • Fehlernährung
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht

Die Ursachen für eine Thrombose können angeboren oder erworbenen sein. Hinweise auf das eigene Risiko gibt die Antwort auf die Frage, ob in der eigenen Familie eine Thrombose oder eine Lungenembolie vorgekommen ist. Das SOGZ München bietet zudem mit dem Kenne-Dein-Thromboserisiko einen Online-Thrombosecheck an.

Facharzt für Rheumatologie in München zu Rheuma-Anzeichen

Rheuma und Symptome abklären lassen

Symptome richtig einschätzen: Facharzt für Rheumatologie in München klärt auf

MÜNCHEN. Habe ich Rheuma? Eine Frage, die vor allem ältere Menschen beschäftigt, wenn immer wieder Gelenkschmerzen auftreten. „Diese können aber viele Ursachen haben“, stellt Rheumatologe Dr. med. Nikolaos Andriopoulos vom Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) in München heraus. Rheuma ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Immunabwehr körpereigene Strukturen angreift. Dabei stehen meist Entzündungssymptome im Vordergrund: Schwellung, Rötung, Überwärmung, Funktionseinschränkung und Schmerz. Der medizinische Fachbereich, der sich mit rheumatischen Erkrankungen befasst, wird Rheumatologie genannt. Inzwischen rechnet die Rheumatologie dem rheumatischen Formenkreis mehrere hundert Krankheitsbilder zu, wobei die Anzeichen für eine rheumatische Erkrankung sehr unterschiedlich aussehen können. Continue reading

Rheumatologe in München: Was ist Fibromyalgie?

Rheumatologe in München

Was ist das Fibromyalgiesyndrom? Rheumatologe aus München gibt Antworten

MÜNCHEN. Beim so genannten Fibromyalgiesyndrom handelt es sich um eine chronische Schmerzerkrankung. Die Beschwerden machen sich dabei in verschiedenen Regionen des Körpers bemerkbar. Besonders involviert sind Gelenke sowie die Muskulatur. Vor allem der Bereich der Wirbelsäule ist bei einer Fibromyalgie von Schmerzen betroffen. Statistiken zufolge erkranken etwa zwei Prozent der Menschen am Fibromyalgiesyndrom, wobei es Frauen wesentlich häufiger trifft als Männer – etwa sechs bis sieben Mal öfter. Auch im Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) München werden Patienten mit Fibromyalgie behandelt. Hier ist Rheumatologe Dr. med. Nikolaos Andriopoulos Ansprechpartner für Patienten mit entsprechenden Beschwerden. Continue reading

Rheumatologie in München: Leitfaden für Ernährungstherapie

Praxis in München behandelt Rheuma

Neue Leitlinien, u.a. für die Ernährung bei rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen

MÜNCHEN. Der Facharzt für Rheumatologie am Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) Dr. med. Nikolaos Andriopoulos weist auf einen neuen Leitfaden für die Ernährungstherapie hin. Er stellt eine Handreichung und Orientierungshilfe für die moderne ernährungsmedizinische Versorgung von Patienten in Klinik und Praxis dar. Der Leitfaden berücksichtigt, dass Ernährung nicht nur bei der Prävention, sondern auch bei der Entstehung von Erkrankungen wie die aus dem entzündlich-rheumatischen Formenkreis eine entscheidende Rolle spielt. An der Erstellung des evidenzbasierten Leitfadens haben Ernährungsexperten aus verschiedenen Verbänden und Organisationen mitgewirkt. „Zahlreiche wissenschaftliche Studien konnten belegen, dass bei ganz vielen Erkrankungen die Ernährung einen ebenso großen Einfluss hat wie die Verordnung von Medikamenten“, schildert Dr. med. Andriopoulos. Continue reading