Rheumatologe aus München: Impfen von Patienten mit Rheuma

Experten im SOGZ für Rheumatologie

Was ist beim Impfen von Patienten mit Rheuma zu beachten? Rheumatologe aus München informiert

MÜNCHEN. Im Bundesgesundheitsblatt wurden jetzt Hinweise für das Impfen von Patienten mit Rheuma veröffentlicht. Darauf weist Dr. med. Nikolaos Andriopoulos, Facharzt für Rheumatologie am Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) in München hin. Denn beim Impfen von Patienten mit Rheuma oder anderen Autoimmunerkrankungen, ist einiges zu beachten. „Wichtig ist vor allem zu klären, ob der Patient gerade Immunsuppressiva erhält und ob es sich beim Impfstoff um einen sogenannten Tot- oder Lebendimpfstoff handelt. Rheumapatienten sollten keinesfalls auf das Impfen verzichten“, warnt Dr. med. Andriopoulos. Denn sowohl die rheumatische Erkrankung, als auch die Therapie können die Immunabwehr der Patienten beeinträchtigen und sie anfälliger gegenüber Viren und Bakterien machen.

Facharzt für Rheumatologie aus München: Bei Rheuma auf jeden Fall impfen lassen

Die Impfempfehlungen wurden von einer Expertengruppe des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Ständigen Impfkommission (STIKO) erarbeitet. Deren Mitglieder raten Patienten mit Rheuma, an allen empfohlenen Impfungen teilzunehmen. Auch ältere Patienten mit rheumatoider Arthritis und Psoriasis-Arthritis wird eine Impfung nahegelegt. Jüngere Menschen, die zum Beispiel an Morbus Bechterew leiden, sollten ebenfalls alle für Kinder und Jugendliche empfohlenen Impfungen erhalten. Zu beachten dabei ist jedoch eine spezielle Immunreaktion bei diesen Patientengruppen. Denn bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen ist die Immunabwehr beständig beansprucht, so dass Ressourcen für die Abwehr von Krankheitserregern fehlen können. Statistisch gesehen erkranken Patienten mit Rheuma etwa doppelt so oft an viralen oder bakteriellen Infektionen im Vergleich zu gesunden Menschen.

Medikamente können den Impferfolg beeinträchtigen, betont Rheumatologe aus München

Der Erfolg einer Impfung hängt von einem intakten Immunsystem ab. Denn bei einer Impfung müssen Antikörper gebildet werden, um einen Infektionsschutz zu erreichen. Patienten mit Rheuma verfügen nicht immer über die notwendigen Ressourcen des Immunsystems. Ein Impferfolg kann deshalb ausbleiben. Das gilt vor allem, wenn Rheuma-Patienten mit Immunsuppressiva behandelt werden. Das sind Medikamente, wie zum Beispiel Cortison oder Methotrexat, die die Funktion des Immunsystems beeinflussen. Gleichzeitig sind diese Basistherapeutika wichtig, um die Gelenkzerstörung zu verhindern. Auch Steroide, die bei einem Krankheitsschub verschrieben werden, haben eine immunsuppressive Wirkung. Bei solchen Patienten sollten keine Lebend-Impfstoffe angewendet werden. Totimpfstoffe dagegen können nach Einschätzung des Rheumatologen aus München bedenkenlos verabreicht werden. Die Impfungen sollten wenn möglich vor Behandlungsbeginn durchgeführt werden. Um Ansteckungen zu vermeiden, empfiehlt Rheumatologe Dr. med. Andriopoulos, auch die Angehörigen zu impfen. Die Gefahr einer Übertragung wird so minimiert.

Rheumatologie in München: Früherkennung bei Rheuma

Symptome von Rheuma behandeln

Früherkennung bei Rheuma ist wichtig, betont Facharzt für Rheumatologie aus München

MÜNCHEN. Dr. med. Nikolaos Andriopoulos ist Facharzt für Rheumatologie am Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) in München. Er setzt sich für eine Früherkennung von rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen ein: „Eine frühzeitige Diagnose von Rheuma ist wichtig. Zwar ist Rheuma nicht heilbar. Aber die Symptome lassen sich mit der richtigen Therapie lindern. Ein Leben ohne größere Beeinträchtigungen durch die Krankheit ist vor allem von einer frühzeitigen Diagnose abhängig. Außerdem lassen sich weitere Erkrankungen vorbeugen, die häufig mit Rheuma einhergehen. So sind Patienten mit rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen statistisch gesehen häufiger von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weiteren Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Lunge und der Psyche betroffen. Das unterstreicht eine große Studie, die im Journal of Rheumatology[1] im Januar 2019 veröffentlicht wurde. Die Studie bezog Daten von 97.000 Rheumapatienten und 484.000 Vergleichspersonen in ähnlichem Alter und mit gleichem Geschlecht mit ein. Insgesamt 26 Begleiterkrankungen konnten dabei festgestellt werden. Continue reading

SOGZ München zu Studie über nebenwirkungsarme Rheuma Therapie

Medikamente gegen Rheuma

Lässt sich die Rheuma Therapie gezielter gestalten? Informationen aus dem SOGZ München

MÜNCHEN. Welche Mechanismen wirken bei der Behandlung von Rheuma bzw. rheumatoider Arthritis mit Kortison auf molekularer Ebene? Dieser Frage widmeten sich jetzt Forscher der Universität Ulm[1]. „Die Ergebnisse dieser Forschung könnten Einfluss auf die Rheuma Therapie haben“, vermutet Dr. med. Nikolaos Andriopoulos, Rheumatologe am Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) in München. Was haben die Forscher genau untersucht? Dr. Andriopoulos erklärt: „Die Forscher haben vereinfacht gesagt untersucht, welche Zellen im Körper bei der Aufnahme von Kortison eine wichtige Rollen spielen. Im Mittelpunkt dabei standen die sogenannten synovialen Fibroblasten, also in der Gelenkschmiere enthaltende Bindegewebszellen“, erklärt der Facharzt für Rheumatologie. Continue reading

Rheumatologe aus München: Ausbildung reformieren

Facharzt für Rheuma

Rheumatologe aus München unterstützt DGRh-Kritik: Zu wenig Rheumatologen in Deutschland

MÜNCHEN. Auf eine sehr deutliche Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) verweist der Rheumatologe am Sonnen Gesundheitszentrum in München (SOGZ), Dr. med. Nikolaos Andriopoulos. Nach Darstellung der DGRh fehlen in Deutschland Rheumatologen. Die Zahl der Rheumatologen müsse sich verdoppeln, die Ausbildung müsse reformiert werden, betont die Fachgesellschaft. Das Verhältnis der Zahl von an rheumatischen Erkrankungen leidenden Menschen stehe in keinem ausgewogenen Verhältnis zur Zahl der internistischen Rheumatologen. Der DGRh zu Folge leiden derzeit etwa 1,5 Mio. Menschen in Deutschland an Rheuma, bzw. rheumatischen Erkrankungen. 20.000 davon sind Kinder. Dieser großen Patientenzahl stehen nur 776 Rheumatologen gegenüber. Rein rechnerisch liege der Mindestbedarf an ambulanter Versorgung bei 1350 Vollzeitstellen. Demnach fehlten in Deutschland 574 Fachkräfte in diesem Bereich. Continue reading

Auch in München mehr Patienten mit Rheuma

Rheuma Behandlung in München

Statistik zeigt Anstieg der Fallzahlen von Rheuma – Trend auch in München erkennbar

MÜNCHEN. Eine bundesweite Statistik der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, dass die Zahl der Patienten mit Rheuma ansteigt. Rheumatologe Dr. med. Nikolaos Andriopoulos vom Sonnen Gesundheitszentrum (SOGZ) in München kann diesen Trend für seine Praxis bestätigen. „Auch im SOGZ registrieren wir Fachärzte seit Jahren eine steigende Anzahl von Patient, die mit entzündlichem Rheuma bei uns vorstellig werden“, schildert Andriopoulos. Die KKH nennt folgende Zahlen: Im Zeitraum von 2007–2017 ist die Zahl der betroffenen Patienten, die eine ärztliche Behandlung aufsuchen, um 30 Prozent angestiegen. Dabei sind auch regionale Unterschiede erkennbar. Den stärksten Anstieg zeigt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit 62 Prozent. Im Saarland konnte der niedrigste Anstieg mit einem Plus von 18 Prozent verzeichnet werden. In Bayern stiegen die Zahlen um 25 Prozent. Continue reading

Rheumatologe aus München: Rheuma ist keine Frage des Alters

Rheuma bei Kindern behandeln

Auch jüngere Menschen sind von Rheuma betroffen – Rheumatologe aus München verweist auf Statistik

MÜNCHEN. Aus einer aktuellen Statistik der Kaufmännischen Krankenkasse KKH geht hervor, dass auch junge Menschen und Kleinkinder von Rheuma betroffen sind. Die Kasse nennt eine Zahl von rund 15.000 Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose „juvenile idiopathische Arthritis“, kurz JIA. Die Zahlen basieren auf einer aktuellen Auswertung von Versicherungsdaten. Am häufigsten verbreitet bei Kindern vor dem 16. Lebensjahr sei Rheuma. Etwa ein bis zwei Kinder und Jugendliche von 1.000 erkranken derzeit jährlich daran. Auffällig dabei ist für den Rheumatologen Dr. Nikolaos Andriopoulos vom Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) in München die Tatsache, dass zum Beispiel im Jahr 2017 mehr als doppelt so viele Mädchen davon betroffen waren als Jungen. Den Angaben der Krankenkasse zugrunde liegen die Daten von 314.000 Kindern und Jugendlichen, die in der Familienversicherung versichert sind. Continue reading

Rheumatologe aus München: Vorsicht bei Glucocorticoiden

Rheumatologe aus München

Keine längerfristige Glucocorticoid-Therapie – Rheumatologe aus München warnt vor Nebenwirkungen

MÜNCHEN. Für den Rheumatologen Dr. med. Nikolaos Andriopoulos am Sonnen-Gesundheitszentrum München steht der Nutzen einer Glucocorticoid (GC)-Therapie bei vielen rheumatischen Erkrankungen außer Frage. Gleichzeitig verweist der erfahrene Rheumatologe auf eine Vielzahl von unerwünschten Nebenwirkungen, die sowohl von der Dosis, als auch von der Dauer der Glucocorticoid-Therapie abhängen. „Es ist also Vorsicht geboten“, betont Dr. Nikolaos Andriopoulos. Er nennt dafür Beispiele: Das Risiko, eine schwere Infektion zu erleiden, steigt bei einer Tagesdosis von mehr als 14 Milligramm Prednisolon im Vergleich zu einer Dosis von weniger als 7,5 Milligramm pro Tag um das Fünffache. Continue reading

Rheumatologe in München: Studie zu Begleiterkrankungen

Rheuma und weitere Begleiterkrankungen

Höheres Risiko für weitere Erkrankungen durch Rheuma – Rheumatologe aus München informiert

MÜNCHEN. Dr. med. Nikolaos Andriopoulos, Rheumatologe am Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) in München, weist auf eine aktuelle Studie hin: Danach leiden Rheuma-Patienten überproportional oft an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Bewegungsapparates, der Psyche und der Lunge. Das zeigt ein Vergleich mit gleichaltrigen Personen ohne Rheuma im Rahmen der Untersuchung durch Wissenschaftler des Departments für Versorgungsforschung der Universität Oldenburg und des Deutschen Rheuma Forschungszentrums Berlin. Die Studie wurde jetzt im Journal for Rheumatology (Quelle: 2019; doi: 10.3899/jrheum.180668) veröffentlicht. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Patienten mit vielen Begleiterkrankungen werden selten von Rheumatologen behandelt. Je mehr Begleiterkrankungen vorlagen, umso seltener wurden die Patienten von einem spezialisierten Rheumatologen betreut. Continue reading

Rheumatologe in München: Bewegung ist wichtig

Bei Rheuma ist Bewegung wichtig

Rheuma-Patienten sollten sich häufig bewegen, meint Rheumatologe aus München

MÜNCHEN. Bewegung ist wichtig – für gesunde Menschen, aber vor allem für Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie Rheuma. Darauf weist Dr. Nikolaos Andriopoulos, Rheumatologe am Sonnen-Gesundheitszentrum SOGZ in München hin. Gerade für Menschen mit Rheuma sei Bewegung von großer Bedeutung. Körperliche Schonung gilt in der Therapie heute als kontraproduktiv. Auch die Deutsche Rheuma-Liga weist regelmäßig auf die große Bedeutung von Bewegung für Patienten mit Rheuma hin. Für die Rheuma-Therapie gilt: Viel Bewegung reduziert die Schmerzen und in der Folge auch die Medikamente. Zudem lindert Bewegung Begleiterkrankungen wie Depression. Gegen die bleierne Müdigkeit von Rheuma-Patienten, genannt Fatigue, gibt es derzeit keine medikamentöse Therapie. Bewegung dagegen wirkt sich in diesem Kontext positiv aus. Continue reading

Rheumatologie in München: Wirkt sich Rheuma auf das Gehör aus?

Rheuma und Gehör

Infos aus der Rheumatologie im SOGZ München: Rheuma kann das Innenohr schädigen

MÜNCHEN. Die Fachärzte am Sonnen-Gesundheitszentrum in München weisen darauf hin,

  • dass Rheuma nicht nur die Gelenke, sondern auch das Innenohr schädigen kann.
  • Auch ein plötzlicher Hörverlust kann mit einer rheumatischen Erkrankung in Verbindung stehen.

Das tückische dabei: Die rheumatoide Arthritis beginnt häufig in einem Lebensalter, in dem auch das Hörvermögen vieler Menschen nachlässt, also in einem Alter von 50 bis 70 Jahren. Eine Aussage darüber, ob der Hörverlust im Zusammenhang mit einer rheumatoiden Arthritis steht, ist mitunter nicht einfach zu treffen. Allerdings weisen den Fachärzten für Rheumatologie im Sonnen-Gesundheitszentrum München zufolge epidemiologische Studien auf einen entsprechenden Zusammenhang hin. Danach leiden Menschen mit Rheuma statistisch signifikant häufiger an Hörstörungen als andere Patienten. Continue reading